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feinen Filigranspiralen


Filigrane

Diese traditionelle Goldschmiedearbeitstechnologie wird hier bei der Bearbeitung von Kupfer angewendet, was in der Goldschmiedekunst verhältnismäßig selten der Fall ist, denn es handelt sich um einen technisch anspruchsvolleren Vorgang, die feinen Drähtchen zu bearbeiten, als bei Silber.

Die feinen Filigranspiralen sind in einem Rahmen ohne Unterfläche verdrahtet - die einzelnen Ästchen greifen in einander über, und die Dekoration wirkt dadurch räumlich. Die Enden der Drähtchen sind mit Kugeln geschmückt. Das Körnern der Drähtchen wird durch Verdrehen viereckig profilierten Drahtes erzielt, der nachher flach geschlagen wird. An den Kanten bleiben dann die erwähnten Körnchen. In den Rähmchen befinden sich Sättelchen für die Schmucksteine. Die Ränder der Sättelchen, so genannte Greifklauen, sind durch geprägte, blätterförmige Dekoration geschmückt. Der am häufigsten angewandte Typ sind rechteckige Filigrane, die sich regelmäßig mit Emailplatchen abwechseln. Einige der Plättchen sind abweichend durch ihr Ausmaß, Dekoration, aber auch durch eine andere handwerkliche Handschrift. Ein weiteres Element sind Filigrane, die zwischen den Ausschnitten der Bögen angebracht sind - Komposition derselben Art wie die der Emaile mit figuralen Szenen, mit denen sie sich wiederum regelmäßig abwechseln. An der Frontseite befinden sich oberhalb der Statuetten dreiteilige Filigrankompositionen. Die Technik der Filigrane wird auch an den Sockeln angewendet, die unter den Statuetten des Maurus und Christus angebracht sind. Auch in diesem Fall sind die Spiralen an die Fläche des Sockels angelötet.

 

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